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Dunkelfeldmikroskopie
Die Dunkelfeldmikroskopie lässt durch eine andere Lichtführung auch kleinste Teilchen im Blut erkennen, die mit dem sonst üblichen Lichtmikroskop durchleuchtet werden. Einer der ersten Entdecker von Mikroorganismen im Blut war der Biologe und Zoologe Prof. Dr. Enderlein (D). Er hat, wie andere Dunkelfeldmikroskopie Forscher später auch, somit bewiesen, dass das Blut nicht steril ist, wie Prof. Dr. Virchow behauptete.
Es wird jedoch heute immer noch überwiegend an den Universitäten gelehrt. Aufgrund des Vorhandenseins von Mikroorganismen im Blut, die ebenfalls den normalen biologischen Lebensgesetzen unterliegen (Stoffwechsel, Fortbewegung, Fortpflanzung, Absterben), hat sich ein ganz anderer Therapie- und Medikamentenansatz entwickelt.
Der Franzose Antoine Béchamp soll gesagt haben „Die Zelle ist nichts, das Milieu ist alles“. Im Klartext heißt das, eine Bakterie kann nur im richtigen Milieu überleben. Das Milieu erschaffen wir unter anderem durch unsere Nahrung. Jeder Laborassistent weiß, dass nur auf einem bestimmten Nährboden, bestimmte Bakterien gezüchtet werden können. Der Feind ist nicht das Bakterium, sondern das Terrain.
Einige Mikroorganismen leben in Symbiose mit uns, und diese Symbiose gilt es im Krankheitsfall wieder herzustellen, da sie entglitten ist. Besonders bei bakteriellen Erkrankungen können nun, mit nach Enderlein entwickelten Medikamenten, sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Insbesondere wo heute viele Antibiotikaresistenzen und Folgeerscheinungen wie Allergien zu immer größeren Problemen werden.
Die Dunkelfelddiagnose kann auch Aussagen über die Beschaffenheit des Plasmas und deren Viskosität machen, was ein viel früheres Eingreifen zur Prophylaxe aller Infarkte erlaubt. Insbesondere werden jedoch die roten und weißen Blutzellen beobachtet und bewertet, nach ihrer Form und Funktion.
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Zitat ..
Blut ist ein ganz besondrer Saft.
Johann Wolfgang von Goethe
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